Mosel und Luxemburg 2010
Die traditionelle Städtefahrt der IPA-Verbindungsstelle Krefeld führte uns im Jahr 2010 für 3 Tage an die Mosel mit einem ausgiebigen Besuch der IPA-Freunde in Luxemburg (Stadt).
Wie bereits in den Vorjahren trafen wir uns am Freitagmorgen voller „Tatengrang“ und in froher Erwartung auf dem Bockumer Schützenplatz, von wo aus die Fahrt mit einem Luxus-Liner der Firma Pilger zunächst in das am Rande des Nationalparks Eifel gelegene Wildgehege Hellenthal ging.
Bei dem über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannten Wildgehege handelt es sich um einen 65 Hektar großen Tierpark mit angeschlossener Greifvogelstation. Besucher haben hier die Möglichkeit, eine Vielzahl von Tierarten, wie z.B. Rotwild, Schwarzwild, Rentiere, Damwild und verschiedenartige Greifvögel in „freier Wildbahn“ zu erleben.
Nach einem opulenten (Sekt-)Frühstück im Restaurant „Zum Adler“ nahmen wir das Angebot wahr, bei einem ausgedehnten Spaziergang und bei strahlendem Sonnenschein das Parkgelände und die sich hierin befindlichen Tierarten zu erkunden. Als besonders interessant muss an dieser Stelle die Flugvorführung der Greifvögel hervorgehoben werden. Es bot sich uns hier die Gelegenheit, die Flugkünste und das Jagdverhalten von Bussarden, Falken und Adlern aus nächster Nähe zu beobachten. Am späten Nachmittag, gestärkt mit einigen kühlen Getränken in einem der im Park befindlichen gemütlichen Biergärten, setzten wir unsere Fahrt in Richtung unseres eigentlichen Zielortes, das bereits vielen IPA-Freunden bekannte „Hotel Moselblick“ in Wintrich, im schönen Moseltal gelegen, fort.
Dem ausgiebigen Abendessen schloss sich eine noch ausgiebigere Weinprobe, die bis tief in die Nacht eigeninitiativ fortgesetzt wurde, an.
Am Samstag, kurz nach dem Frühstück, stand der von allen Teilnehmern mit Vorfreude erwartete Besuch bei den IPA-Freunden in der Stadt Luxemburg an.
Nach relativ kurzer Busfahrt trafen wir in Luxemburg ein, wo wir bereits, bei hochsommerlichen Temperaturen, von den IPA-Freunden Ives Schmit und Nico Crelo (beide aktive Polizeibeamte) erwartet wurden. Beide hatten mit viel Engagement und „Insiderwissen“ eine interessante Stadtführung vorbereitet. So vermittelten sie uns z.B., dass die Stadt Luxemburg mit 90.000 Einwohnern, von denen 65 Prozent Ausländer sind, die größte Stadt des Großherzogtums, Verwaltungssitz der EU und einer der wichtigsten Finanzplätze in Europa ist.
Wir konnten feststellen, dass das Stadtbild, mit seinen vielen kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten (Kasematten, Bockfelsen, die Altstadt, altes Stadtgefängnis, Cathedrale Notre-Dame de Luxembourg, Parlamentsgebäude und Ministerien, um nur einige zu nennen) im Wesentlichen durch das Petruss-Tal geprägt ist. Dieses Tal, mitten in der Stadt gelegen, ist ausschließlich Spaziergängern vorbehalten und grenzt, mit ausgedehnten Grünflächen versehen, die historische Oberstadt vom Bahnhofsviertel ab.
Erschöpft und beeindruckt vom abwechslungsreichen und kurzweiligen Rundgang, suchten wir eines der zahlreichen Straßencafe`s im Innenstadtbereich auf, wo wir in lustiger Runde, im lockeren Gespräch mit Ives Schmit und Nico Crelo, Erfahrungen und Meinungen -nicht nur aus polizeilicher Sicht- austauschten.
Am späten Nachmittag traten wir die Rückreise in unser Hotel an, wo wir nach dem Abendessen, nicht ohne vorher die zum Hotel gehörende einzige Bierseilbahn in Rheinland-Pfalz in Betrieb genommen zu haben, bei einem gemütlichen Beisammensein mit Life-Musik und Tanz den ereignisreichen Tag ausklingen ließen.
Was wäre eine Moselreise ohne der Stadt Cochem/Mosel, der zweitkleinsten Kreisstadt in Deutschland, einen Besuch abgestattet zu haben. Hierfür hatten die „Reiseplaner“ den Tag der Rückreise nach Krefeld, den Sonntag, vorgesehen. Nach dem Frühstück ging die Busfahrt, der gesamten Moselschleife folgend, nach Cochem, wo wir gegen Mittag eintrafen.
Hier hatten die Reiseteilnehmer die Möglichkeit eigenständig die vielen Sehenswürdigkeiten die Cochem zu bieten hat aufzusuchen bzw. zu besichtigen. Eine am Nachmittag angesetzte Schifffahrt nach Zell an der Mosel -mit der hier verkehrenden „weißen Flotte“- fand bei der Reisegruppe großen Anklang. Ein besonderes Erlebnis auf dieser Fahrt war für viele die Schleusung an einer Staustufe.
Gegen 18:00 Uhr erreichten wir Zell, von wo aus die Rückfahrt nach Krefeld erfolgte.
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